Darstellen und verändern.
Wir arbeiten an den tiefen Strukturen eines Themas.
Was immer wir Menschen denken, wir denken in Systemen. Aber wir sind uns dessen
nicht bewusst.
Unsere Orientierung in Raum und Zeit ist eine evolutionäre
Errungenschaft, die wir grundsätzlich auf alle Denkprozesse anwenden.
Wir arbeiten mit tief angelegten Denkstrukturen, die im Hintergrund dauernd präsent sind. Diese
können fehlerhaft sein, auf falschen Annahmen beruhen, sie können aber
auch überlagert sein mit falschen Inhalten oder mit unerwünschten
Loyalitäten. Oder sie sind schlicht ungeeignet um die Übersicht über alle Optionen
zu bieten.
An diesen Strukturen kann man arbeiten. Sie lassen sich darstellen und verändern. Egal, ob es sich dabei um
menschliche Systeme (Gremien, Teams, Familien) oder sachliche
Problemstrukturen handelt.
Das Darstellen von systemischen Strukturen und die Möglichkeit der
Arbeit daran sind junge Entdeckungen der Psychologie. Sie wurden in USA
vorerst für die therapeutische Klärung von Familiensystemen verwendet.
Die hier angewandte
Methode ist eine Weiterentwicklung von Insa Sparrer und Mathias Varga
von Kibed (Syst-Institut, München www.syst.info) für das Coaching und
die Beratung von Organisationen. Sie verbinden die Entdeckungen von
Milton Erikson und Virginia Satir
mit Methoden der „Lösungsfokussierten Kurzzeittherapie“ von Steve de
Shazer und Inso Kim Berg (Schule von Milwaukee) und entwickeln daraus
eigene Formate für Teamaufstellungen, Zielaufstellungen,
Problemaufstellungen.
Bei einer Strukturaufstellung generieren
Sie als Klient ein Bild Ihres Systems - Ihres Problemfeldes, auf das
Sie gerade fokussiert sind - und Sie können danach die Kräfte,
Beziehungen und Loyalitäten verstehen, die da im Hintergrund bewusst
oder unbewusst wirken.
Durch Arbeit an den Strukturen des System
erreichen wir für alle Teile eine Verbesserung ihrer Situation.
Wir bringen das System in eine neue Ordnung, in der die Beziehungen der
Teilnehmer zueinander geklärt sind, in der die Zugehörigkeit zum System
gewürdigt und die Bewegungskräfte der Einzelnen anerkannt und fortan
zum Wohle aller Beteiligten genutzt werden.
Sie als Klient
erhalten zunächst tiefe Einsichten in das bisherige Problem, vor allem
aber erleben Sie sich in der Lösung. Sie werden Ihr Handeln anpassen.
Darüber hinaus gewinnt das System selbst eine neue, entspannte Form,
und es kann sich in der Folge zu einer Lösung hin entwickeln.
Mit
der systemischen Strukturaufstellung erleben Sie kurze, kräftige
Interventionen, die eine allparteiliche Lösung vorspuren - und somit
ermöglichen. Die Wirkung ist nachhaltig.
Mit
den beiden anderen Methoden (Lösungsfokussierte Gesprächsführung und
hypnotherapeutische Interventionen) suchen wir vor allem nach den
Lösungsansätzen, die Ihr Team oder Ihre Person unbewusst schon selber
in sich bereit hält. Wir finden den Zugang zu diesen Ressourcen.