Wer bin ich, und wenn ja, wie viele?

Unser Gehirn schafft jeden Morgen beim Aufwachen eine sensationelle Leistung: es konstruiert innert Sekunden ein „Ich“. Die Bestandteile: Erinnerungen, Erzählungen über uns selber, Körpersensationen, Erleben der Körpergrenzen. Das narrative, das sich selber erzählende und definierende Ich.

Bei genauerem Hinsehen kann man erkennen, dass dieses Ich nicht immer genau das selbe Konstrukt ist, es kann sich innert Sekunden verändern, sich aus einer anderen Perspektive bilden,  es kann innerlich jammern wie damals als Kind, es kann toben wie der Chaf, überheblich sein wie seinerzeit der Französischlehrer…

Und dann meldet sich eine Instanz, die sich selber kritisiert. Wer kritisiert da wen? Ich mich? Wer ist ich? Wer ist mich? Haben wir also schon zwei?

Das Ich und seine Wandlungsfähigkeit zu erkunden ist das gegenwärtige Abenteuer der Hirnforschung, der Psychologie und der Philosophie. Das eigene Ich kennen zu lernen, es zu entlasten, es zu befreien von alten, nutzlosen Mustern und es einzuladen, sich selber neu und überraschend kompetent zu erfahren – dies ist mein ganz persönliches Abenteuer. Falls Sie sich auf ein eigenes Abenteuer einlassen wollen – ich begleite Sie gerne.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.